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Die grüne Insel: Pubs, Mönche und glückliche Schafe

 

Jeden Morgen fährt in einem kleinen Ort in der irischen Grafschaft Kerry ein Land Rover mit Viehanhänger vor. Schon bevor die Ladeklappe geöffnet wird, hört man deutlich freudiges Blöken. Und dann drängt sich eine kleine bunte Herde in die frische Morgenluft: kurzgeschorene, langnasige, zottelige, schwarzohrige, gehörnte und flauschige Schafe streben, ohne sich von ersten Touristen beirren zu lassen, auf ihre Bühne, den Hang der „Sheepshow". Der Hütehunde, die laut bellend und aufgeregt aus dem Wagen stürzt, schenken sie keinen Blick. Jedes Schaf kennt genau seinen Platz: oben auf dem Hügel, in der kleinen Senke oder bei dem Gebüsch rechts unten. Hier warten sie geduldig, ganz nach Schafsart auf ihren Auftritt: Sie lassen sich gelassen von den Hütehunden ins Gatter treiben und zockeln für die nächste Reisegruppe wieder auf ihre Ausgangsplätze zurück - wenn es sein muss, den ganzen Tag. Doch halt, während die Hunde mit gespitzten Ohren immer wieder geduldig auf ihren Einsatzbefehl warten, kann es sein, dass den Schafen der launige Einführungsvortrag des Schäfers zu lang wird und sie schon längst von selbst in den Pferch traben. Den überrascht schauenden Hunden schenken sie über die Schulter ein kleines, aber deutlich überlegenes Blöken. Sag einer noch mal, blödes Schaf!

Sollten wir von den vielen Geschichten, die uns zu Irland einfallen, eine wählen müssen, wäre es diese. Oder sollen wir Ihnen lieber von diesem wunderbaren Pub in Belfast - „The Crown Bar" - erzählen, der von staatlichen Denkmalpflegern bewirtschaftet wird, um seine historische Einrichtung zu erhalten? Und glauben Sie uns, das Bier dort schmeckt würzig und frisch! Sollen wir erzählen von der Titanic, die in Belfast gebaut wurde? Von den irischen Mönchen, die weiten Teilen des ländlichen Westeuropas das Christentum brachten? Vom Segen der Kartoffeln und großen Hungersnöten? Von großartigen Klippen? Vom tosenden Meer? Vom wärmenden Irish Coffee nach einem Spaziergang am Strand? Von kleinen Ponys in weiten Moorlandschaften? Vom dunklen Bier und sanften Whiskey? Von fröhlicher Musik und mitreißendem Tanz? Von Wiesen voller wilder Orchideen? Oder vielleicht doch von dem unsterblich gewordenen Löwen des Dubliner Zoos, der vor unzähligen Kinofilmen aus dem Emblem der Produktionsfirma die Zuschauer anbrüllt …

Glücklicherweise gibt es aus diesem Dilemma einen einfachen Ausweg: Auf unserer 12-tägigen Rundreise vom 6. bis 17. Juli 2026 durch Irland und Nordirland können Sie all diese Dinge selbst erfahren! Dublin, Tralee in der Grafschaft Kerry, Oranmore in Galway, ein Hotel in Ballybofey im County Donegal und eine Übernachtung in Belfast sind unsere Hotelstandorte, von denen sich die grüne Insel gut erkunden lässt. So erleben Sie Irland und Nordirland in seiner ganzen Vielfalt.

Ach ja, auch das Geheimnis der glücklichen Kühe und der köstlichen Butter werden wir lüften!

Wenn Sie uns fragen, kommen Sie doch mit! Der Juli in Irland ist herrlich!

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