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Zurück von einer Traumreise durch 1001 Nacht

Persien ist noch ein weißer Fleck auf der Touristen-Landkarte, obwohl er sehr viel zu bieten hat. Hier ist vieles anders als man denkt, und vieles anders als es aussieht. Als die Wiege der islamischen Architektur und Kunst erwarten den Besucher unzählige Sehenswürdigkeiten und Ausgrabungen aus vorislamischer Zeit, natürlich mit dem Höhepunkt Persepolis, die Hauptstadt des antiken Perserreiches.

Unsere Rundreise durch den Iran begann in Teheran mit der Besichtigung des imposanten Golestan-Palastes. Auf dem Weg dorthin fällt uns allen auf, wie sauber und gepflegt die Stadt ist - viel Grün, viele Alleen und in der Nähe die schneebedeckten Viertausender.

Doch zuvor ein Auftakt der anderen Art:

Auf dem 10-minütigen Fußweg zur christlichen, deutsch-sprechenden Gemeinde üben wir uns in einem Obstladen im Umgang mit der lokalen Währung, dem Rial - denn wir sind alle Millionäre geworden (1,5 Mio Rial haben wir für 50,- Euro erhalten). In der Gemeinde erfahren wir Einiges über das Leben der Ausländer im Iran, die Veränderungen im Laufe der Jahre vor und nach dem Schah-Sturz, bis zum heutigen Tage. Ein vielleicht ungewöhnlicher, aber hoch interessanter Auftakt für eine Persien-Rundreise.

Am Abend geht’s mit einem Inlandsflug nach Kermanshah, wo wir anderen Tags in Taqe Bostan auf den Spuren der Sassaniden Reliefs und Grotten besuchen. Wir folgen ein stückweit in einem modernen Bus mit gut funktionierender Klimaanlage und auf besten Straßen (vergleichbar mit Autobahnen in Europa) der Handelsstraße von Bagdad nach Hamadan.

Auf unserer 14-tägigen Rundreise durchqueren wir die unterschiedlichsten Regionen: Hochebenen, Pässe am Rande der Wüste und fruchtbare Täler.

Unvergesslich die Wassermühlen und das Kanalsystem in Shustar - das Auge wandert von einer interessanten Besonderheit zur Nächsten. Auch das Bergdorf Abyaneh lässt den Finger am Fotoapparat ständig zucken.

Die Städte Shiraz und Isfahan laden zum längeren Verweilen ein, denn es gibt viel zu entdecken: nicht nur die beeindruckenden Ruinenstätten Pasargadae und Persepolis, auch das Grabmal des berühmten Poeten Hafiz aus neuerer Zeit sowie die bunten und großen Bazare.

Atemberaubend der Meydane Imam Platz in Isfahan mit seinen beiden Moscheen, dem Palast und dem Bazar - UNESCO-Kulturerbe.

Insgesamt legten wir rund 2.600 km zurück - wurden aber täglich mit interessanten Sehenswürdigkeiten belohnt und für eine Teepause war immer Zeit: auch mal von unserem sehr guten Busfahrer Ali im Garten einer Moschee für uns zubereitet oder vor den Toren von Persepolis.

Aber was fiel uns allen am meisten bei dieser Reise durch 1001 Nacht auf? Die vielen fröhlichen, freundlichen und offenen Menschen, die uns mit einer großen Herzlichkeit begegneten, von Jung bis Alt - nie aufdringlich, immer freundlich, und das auch in den orientalischen Bazaren - für viele von uns ganz ungewohnt. Dabei wurden unzählige Erinnerungsfotos mit Einheimischen geschossen.

Ich freue mich schon auf die nächste Persien-Rundreise, die wieder zur gleichen Zeit - von Ende April bis Mitte Mai - 2018 stattfindet . Vielleicht sind Sie dann ja dabei?

Ihr Reiseleiter

Klaus Haack

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